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Bauernregeln zum Wetter in Sachsen

Hier finden Sie eine Sammlung von Bauernregeln zum Thema Wetter, welche wir über die Jahre gesammelt haben.

Bauernregeln für den Monat Januar

Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag.
Fehlen dem Januar Schnee und Trost, gibt der März gar wenig Trost.

Bauernregeln für den Monat Februar

Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibts Spätfrost und ein fruchtbar Jahr. (Lichtmess: 40 Tage nach Weihnachten, 2. Februar)
Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.

Bauernregeln für den Monat März

Dor Windor is erscht vorbei, wenns Huchwossor s Dol nunner is!
So viele Fröste im März,so viele im Mai.
Im März ein früher Vogelsang macht den Winter lang.
Ein feuchter fauler März ist des Bauern Schmerz.

Bauernregeln für den Monat April

Gründonnerstag und Karfreitag Regen gibt selten Erntesegen.

Bauernregeln für den Monat Mai

Erst in der Mitte des Mai ist der Winter vorbei.
Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall. (Gewitter)
Der Mai kommt gezogen, wie der November verflogen.
Pankraz und Servaz sind böse Brüder, was der Frühling gemacht, zerstören sie wieder. (Eisheilige)
Ist der Mai recht feucht und kühl, gibt es Früchte und Futter viel.
Ist der Mai recht kühl und nass, füllts dem Bauern Scheun und Fass.
Mai trocken und warm macht den Bauern arm.
Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie (15.5.) vorüber ist. (Eisheilige)
Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.
Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.
Viel Gewitter im Mai, singt der Bauer Juchhei.
Ist der Frühling trocken, gibts einen nassen Sommer.
Donnert es in Maien viel, hat der Bauer gewonnen das Spiel.
So viele Fröste im März,so viele im Mai.

Bauernregeln für den Monat Juni

Juni trocken mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tage verloren.
Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, was du dir merken kannst.
Regnet es am Johannistage, regnet es noch viele Tage.
Nasse Pfingsten, fette Weihnachten.
Wenn die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
Wenn es zu Pfingsten regnet, regnet es sieben Sonntage hintereinander.
Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.

Bauernregeln für den Monat Juli

Hundstage hell und klar zeigen an ein gutes Jahr. (23. Juli bis 23. August)
Wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, wird man lange Regen han.
Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
Genauso wie der Juli war, wird nächstes Mal der Januar.

Bauernregeln für den Monat August

Ists in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
Frühlingsblumen im August bringen einen milden Winter.
Wenn es viele Ebereschen (Vogelbeeren) gibt, folgt ein strenger Winter.
Wie sich an Bartholomäus das Wetter verält, ist es auch im Herbst bestellt. (24.8.)
Wie der August war, wird der künftig Februar.
Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn.

Bauernregeln für den Monat September

September schön in den ersten Tagen, wird den ganzen Herbst ansagen.
Wie sich das Wetter an Mariä Geburt verhält, so ist es noch vier Wochen bestellt.

Bauernregeln für den Monat Oktober

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
Fällt der erste Schnee in den Schmutz, vor strengel Winter kündet er Schutz.

Bauernregeln für den Monat November

Sitzt der November fest im Laub, wird der Winter hart, das glaub!
Ist um St.Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.
Wie St.Martin führt sich ein, soll zumeist der Winter sein.

Bauernregeln für den Monat Dezember

Wenns Christkind große Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.